Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Gesamt: 13 Treffer

Corona bekämpfen? Managen geht anders!

22.04.2021

Politik sollte doch endlich mal hinschauen im Tal der Wupper!

An die Wuppertaler Verwaltungsspitze nur mal ein paar kleine Beobachtungen:

Solange völlig ungestraft und in aller Ruhe auf einschlägigen Bolzplätzen, anderen Freiluftsportplätzen, Spielplätzen, an den einschlägigen (Jugend)Treffpunkten, in Freikirchen, Moscheen, auf Beerdigungen, bei Demos, vor Schulen und so weiter, dicht an dicht gekickt, geschwitzt, geknutscht und gekuschelt, gesungen, getrauert, gejubelt und gespottet werden darf, lacht sich das Virus im Tal heftig ins Fäustchen, denn von jeder dieser "Veranstaltungen" geht eine große Sogwirkung aus. Es werden immer mehr!

Das sind übrigens keine Übertreibungen, sondern täglich beobachteter Wuppertaler Alltag anlässlich täglicher Spaziergänge oder Radtouren durch mich und Freunde. Sie müssten sich das mal selbst anschauen und den Führungssessel kurzweilig ins Freie verlegen!

Menschengruppe

Als normale Bürgerin frage ich mich, warum es nicht mal möglich ist, statt Knöllchen an Parksünder, Knöllchen an Coronasünder in Parks und an oben genannten Plätzen zu verteilen und nicht nur von Zeit zu Zeit so genannte Scouts nett an die Regeln erinnern zu lassen. Brave Bürgerinnen und Bürger zum Denunziantentum aufrufen, das tut man ja bereits mancher Orts schon. – Und da beginnt sich leider ein trauriger Kreis zu schließen. So will ich keinesfalls leben! Mir wäre lieber, sie würden die Lage als Verwaltung mal wirklich ernst nehmen, damit wir endlich bald wieder ein normales Leben führen können. Immerhin haben sie mehrere Tausend Mitarbeiter an Ihrer Seite. Da sollte das wohl möglich sein.

Und, in Berlin - da geht es ja gerade so richtig zur Sache ... ob da wohl Hilfe naht? ...

Gerechtigkeit: Was ich zum Thema Flüchtlinge und Integration der Politik mal sagen möchte

12.11.2018

Ich kenne einige der jungen Zuwanderer, einige sind inzwischen in Ausbildung, andere schließen gerade die Schule ab und suchen einen Studien- oder Ausbildungsplatz. Viele von Ihnen kamen als unbegleitete Jugendliche. Ganz wenige haben eine feste Betreuung oder einen Vormund.

Die neuen Fachkräfte für Morgen haben es echt schwer

Fast keiner von ihnen hat so genannte ordentlichen „Papiere“, ihr genaues Alter und ihre genaue Herkunft lassen sich teilweise nicht klären. Sie haben zum Teil keine Eltern mehr, zum Teil ließen Sie Frau und Kind in der Heimat zurück und einige von ihnen kamen tatsächlich über Griechenland, Spanien oder Italien etc. zu uns und haben Angst, dorthin zurückgeschickt zu werden. Keiner dieser jungen Leute hat die notwendige Unterstützung bekommen um schnell halbwegs anständig Deutsch lernen können. Viele haben sich alles selbst beigebracht. Einige sind traumatisiert, alle fühlen sich bei ihren zum größten Teil monatlich notwendigen Besuchen in der Ausländerbehörde ängstlich. Viele fürchten sich seit Seehofer mehr denn je vor Abschiebung oder sind zumindest sehr verunsichert. Die Auszubildenden, also potenzielle Fachkräfte für Morgen, müssen daneben etliche Defizite bei der schulischen Bildung ausgleichen. Sie wollen alles tun, um hier richtig anzukommen, aber täglich werden ihnen irgendwelche Knüppel zwischen die Beine geworfen. Sie werden in jeder Hinsicht behandelt wie Auszubildende zweiter Klasse und man lässt sie oft genug bei Behörden spüren, dass sie irgendwie unerwünscht sind.

12 Milliarden für die Bildung – reicht das?

29.08.2017

Es ist Wahlkampf und auch für mich ist Bildung das wichtigste Zukunftsthema in unserem Land. Nur, wer das erkennt und entsprechende Antworten gibt, ist für mich wählbar. Und ich finde es großartig, dass die SPD wirklich bereit zu sein scheint, endlich das notwendige Geld in die Hand zu nehmen. Ebenso gut gefallen mir auch die Wahlsprüche der FDP, die uns von den Plakaten anstrahlen - alles sehr vernünftig. Mir scheint aber auch, so ganz in der Praxis angekommen, sind die Parteien noch nicht. Sie sagen zwar, dass sie etwas tun wollen, aber was sie konkret bis wann bewerkstelligen möchten, das bleibt im Wahlkampfnebel stecken.

Seit unzähligen Jahren und Legislaturperioden bleibt das Thema Bildung stets auf der Strecke, weil es ja in Länderhoheit liegt. Ist Zentralisierung jetzt die einzige korrekte Antwort auf diese Herausforderungen?

Zentralisierung da, wo es viel zu große Unterschiede gibt, ja, das wäre wünschenswert. Das sollte jedoch nicht heißen, dass das „Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird“.

Die neue Art zu Arbeiten – Talentecoaching betrifft zunehmend auch Arbeitgeber

18.08.2015

Mich begeistert Talentecoaching zunehmend und jetzt, da die a.b.media meine Mitarbeit und das Büro in Wuppertal gekündigt hat, habe ich natürlich endlich auch Zeit dafür.

Normalerweise coache ich derzeit vor allem jüngere Talente, die auf der Suche nach einem für sie passenden Berufseinstieg sind oder ihre Karriere voran bringen möchten. Entsprechend der Ansprüche und Vorstellungen, die die jungen Talente äußern, sehe ich darüber hinaus ein großes zusätzliches Betätigungsfeld, auch für meine Zukunft.

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Die attraktivsten Arbeitgeber bieten entsprechend heute schon sehr viel Flexibilität. Möglichst pfiffige, sozialverträgliche Teilzeitkonzepte, Unterstützung bei der Familien- bzw. Kinderbetreuung, Homeoffice, Wissensmanagement, Freizeitangebote, Teamwork in der Cloud und in virtuellen Räumen und mehr.

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die besten hochmotivierten Talente für die Arbeitswelt 4.0 und 5.0 mögen keine Korsetts und erst recht keine unnötigen Zwänge. Wahre Talente denken kreuz und sie denken quer –sie denken neu und vor allem anders als die Chefs von heute.

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Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steige ab!

05.11.2013

Oder: Wie wir versuchen an Zuständen zu klammern und kleben, obwohl sie wenig Zukunft haben.

Im Internet, z.B. Google-Suche, fand ich eine Weisheit, die von den Dakota-Indianer stammen soll und die ich auch gerade so ähnlich in einem Buch gelesen habe, das mir viel Vergnügen bereitet und mir viel Bestätigung für meine alltägliche Arbeit in der Praxis gibt. Sehr empfehlenswert! Es heißt „Digitaler Darwinismus“ (von Ralf T. Kreutzer und Karl-Heinz Land und erschien bei Springer Gabler 2013.)

Worum geht es bei den toten Pferden? – Nun, auf den Punkt gebracht geht es um unnötige Verdrängung. Tun wir ja manchmal alle. Wir schieben wichtige Entscheidungen vor uns her und versuchen uns dies auch noch schön zu reden. Wir finden Ausreden um Veränderungen auszuweichen, die eigentlich völlig irrational sind. Und genau darum geht es. Bestimmt kommt dem ein oder anderen Mitarbeiter, Unternehmer und/oder Manager, aber vor allem auch Politikern das folgende Verhalten bekannt vor. Ich musste jedenfalls sehr, sehr schmunzeln:

  • "Man besorgt eine stärkere Peitsche.
  • Man wechselt den Reiter.
  • Man sagt: “So haben wir das Pferd doch immer geritten. Warum klappt das nicht mehr?”
  • Man gründet eine Projektgruppe, um zu analysieren, was mit dem toten Pferd los ist.
  • Man besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
  • Man erhöht die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
  • Man schiebt eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
  • Man stellt Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
  • Man ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist.
  • Man kauft Leute von außerhalb ein, damit sie das tote Pferd reiten.
  • Man schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
  • Man macht eine Studie, um zu sehen, ob das Pferd wirklich tot ist.
  • Man kauft etwas, das tote Pferde schneller laufen lässt.
  • Man erklärt: “Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte!”
  • Man macht zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
  • Man richtet eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
  • Man überarbeitet die Leistungsbedingungen für tote Pferde.
  • Man erklärt, dass ein Pferd sowieso “besser, schneller und billiger” ist, wenn es tot ist.
  • Man strukturiert um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.
  • Man präsentiert PowerPoint-Folien was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
  • Man bringt das tote Pferd unter einem zugkräftigen Namen an die Börse.
  • Man stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand."1

1 zitiert aus: http://peter.baumgartner.name/2007/09/30/wenn-du-entdeckst-dass-du-ein-totes-pferd-reitest-steig-ab/

Gesamt: 13 Treffer
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