Guten Tag bei Kathrein Bönsch im Web!

Als ehemalige familienfreundliche Unternehmerin bleibe ich an vielen Themen und Maßnahmen interessiert, die helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels abzumildern und die Bedingungen für Familien zu verbessern. Außerdem bin ich Talente- und Karrierecoach. Ich helfe Menschen, Gruppen und Teams sich selbst zu helfen und eigene Potenziale (neu) zu entdecken und erfolgreich zu leben.

Gesamt: 75 Treffer

Gerechtigkeit: Was ich zum Thema Flüchtlinge und Integration der Politik mal sagen möchte

12.11.2018

Ich kenne einige der jungen Zuwanderer, einige sind inzwischen in Ausbildung, andere schließen gerade die Schule ab und suchen einen Studien- oder Ausbildungsplatz. Viele von Ihnen kamen als unbegleitete Jugendliche. Ganz wenige haben eine feste Betreuung oder einen Vormund.

Die neuen Fachkräfte für Morgen haben es echt schwer

Fast keiner von ihnen hat so genannte ordentlichen „Papiere“, ihr genaues Alter und ihre genaue Herkunft lassen sich teilweise nicht klären. Sie haben zum Teil keine Eltern mehr, zum Teil ließen Sie Frau und Kind in der Heimat zurück und einige von ihnen kamen tatsächlich über Griechenland, Spanien oder Italien etc. zu uns und haben Angst, dorthin zurückgeschickt zu werden. Keiner dieser jungen Leute hat die notwendige Unterstützung bekommen um schnell halbwegs anständig Deutsch lernen können. Viele haben sich alles selbst beigebracht. Einige sind traumatisiert, alle fühlen sich bei ihren zum größten Teil monatlich notwendigen Besuchen in der Ausländerbehörde ängstlich. Viele fürchten sich seit Seehofer mehr denn je vor Abschiebung oder sind zumindest sehr verunsichert. Die Auszubildenden, also potenzielle Fachkräfte für Morgen, müssen daneben etliche Defizite bei der schulischen Bildung ausgleichen. Sie wollen alles tun, um hier richtig anzukommen, aber täglich werden ihnen irgendwelche Knüppel zwischen die Beine geworfen. Sie werden in jeder Hinsicht behandelt wie Auszubildende zweiter Klasse und man lässt sie oft genug bei Behörden spüren, dass sie irgendwie unerwünscht sind.

Auch Wünsche für das neue Jahr?

08.01.2018

Visionboard gefällig?Meine Küche ist nach diversen Unfällen über die Feiertage und den Jahreswechsel frisch gestrichen, der Weihnachtsschmuck im Keller verstaut, der Baum aus dem Fenster geflogen und so ist es Zeit, am offenen Fenster tief durchzuatmen, um sich auf das neue Jahr zu konzentrieren. Natürlich hat es inzwischen Tradition, dass ich auch ein eigenes Visionboard gestalte und Ziele und Wünsche formuliere, an denen ich festhalten möchte, die mir einfach viel bedeuten werden.

Zum Jahreswechsel Mut zur Langeweile

27.12.2017

Was für ein Jahr! Achterbahn fahren kann ja durchaus Spaß machen. Trotzdem, manchmal sind mir die Höhen und Tiefen in diesem Jahr so manches Mal zu heftig gewesen. Ich bin nicht mehr gern auf der Rennbahn des Lebens unterwegs. Der Geschwindigkeitsrausch, in dem der Alltag häufig mal an mir vorbeigehechelt ist, der ging mir 2017 wirklich von Zeit zu Zeit gewaltig auf die Nerven. Damit bin ich offenbar nicht allein. Wie oft höre ich auch im Coaching: "Ach, wäre es doch ein bisschen ruhiger in meinem Leben." "Ach, wenn ich wenigstens morgens nicht erst einmal eine Stunde im Stau stünde." "Ach, ich wünsche mir so sehr ein wenig mehr Zeit." ... Bei diesen Äußerungen werde ich dann auch ganz schön nachdenklich und frage mich und mein Gegenüber jedes Mal, was wir wohl selbst tun könnten, damit es etwas harmonischer in unserem kleinen Leben werden könnte.

Ist es nicht manchmal so, dass wir am Grad unseres "Gestresstseins" und unseres übervollen Terminkalenders unseren eigenen Wert festzumachen glauben? Wer viel zu tun hat, nie Zeit hat, immer den Schreibtisch voller Arbeit hat, der soll wichtig sein? Was für ein bemerkenswerter Holzweg! Spaß macht das nicht. Aus der rasanten Achterbahn mal aussteigen, wann immer es geht, das macht mir wirklich mehr und mehr Freude. Ich halte vorübergehende Phasen von wohltuender Langeweile sehr gern aus und fühle mich dabei keinesfalls mies oder gar wertlos.

Langeweile ist meine neu gewonnene Freiheit des Alters, die mir von Tag zu Tag lieber und teurer wird. Herrlich! Ich spüre dabei jedes Mal, wie mir Muskeln wachsen, wie meine Kreativität Purzelbäume schlägt und meine unbändige Freude auf den nächsten Tag wächst.

Ja, und diese Erfahrung wünsche ich jedem, der Mut genug hat, im nächsten Jahr "Langeweile auch mal als Gewinn und Bereicherung" zu erleben. Passieren wird dann immer noch genug, das steht ja eh fest. Allen ein frohes neues Jahr mit Mut zur Lücke im Terminkalender!

12 Milliarden für die Bildung – reicht das?

29.08.2017

Es ist Wahlkampf und auch für mich ist Bildung das wichtigste Zukunftsthema in unserem Land. Nur, wer das erkennt und entsprechende Antworten gibt, ist für mich wählbar. Und ich finde es großartig, dass die SPD wirklich bereit zu sein scheint, endlich das notwendige Geld in die Hand zu nehmen. Ebenso gut gefallen mir auch die Wahlsprüche der FDP, die uns von den Plakaten anstrahlen - alles sehr vernünftig. Mir scheint aber auch, so ganz in der Praxis angekommen, sind die Parteien noch nicht. Sie sagen zwar, dass sie etwas tun wollen, aber was sie konkret bis wann bewerkstelligen möchten, das bleibt im Wahlkampfnebel stecken.

Seit unzähligen Jahren und Legislaturperioden bleibt das Thema Bildung stets auf der Strecke, weil es ja in Länderhoheit liegt. Ist Zentralisierung jetzt die einzige korrekte Antwort auf diese Herausforderungen?

Zentralisierung da, wo es viel zu große Unterschiede gibt, ja, das wäre wünschenswert. Das sollte jedoch nicht heißen, dass das „Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird“.

Die „heißen Eisen“ im Mitarbeitergespräch

05.07.2017

Natürlich können qualifizierte Mitarbeitergespräche vor Demotivation und dem Schreckgespenst "plötzliche Fluktuation" der sogenannten „Top-Performer“ schützen! Wie sonst wollen Sie, zum Beispiel als Chef oder Vorgesetzter den Grad der Loyalität, des gegenseitigen Vertrauens und der Motivation richtig einschätzen?

Ich höre allerdings in den Gesprächen mit Teamleitern und Chefs auch immer wieder die alt bekannten Sprüche wie: „Reisende soll man nicht aufhalten.“ „Wenn der/die Mitarbeiter/in uns nicht folgen will, dann muss er/sie halt gehen.“ „ Jeder ist ersetzbar!“ Oder auch: „Da kann man eben überhaupt nichts machen.“

Jetzt, wo der Fachkräftemangel bereits sehr lange Schatten voraus wirft, viele (Ausbildungs-)Stellen unbesetzt bleiben, unzählige sehr gut ausgebildete Mitarbeiter/-innen in absehbarer Zeit in Rente gehen werden, wird es zunehmend schwieriger, die klugen und motivierten Köpfe an den eigenen Betrieb zu binden, um sich eben nicht auf die mühselige und kostenintensive Suche nach dem passenden Ersatz zu machen. Hinzu kommt oben auf das Problem, dass nach wie vor eine große Schar an Mitarbeitern/-innen, „innerlich“ bereits gekündigt haben und nur noch durch „Dienst nach Vorschrift“ glänzen (die diversen Untersuchungsergebnisse, die man gut im Netz findet, sprechen von mindestens 15%).Alle daraus resultierenden Kosten sind hoch und beeinträchtigen die nachhaltig positive betriebliche Entwicklung enorm.

Gesamt: 75 Treffer
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